Die Haltefrist
Eine einjährige Frist, nach der Gewinne steuerfrei sind, existiert so kaum anderswo. Sie muss je Tranche geführt werden, überlebt Wallet-Transfers und wird von jedem Tausch neu ausgelöst.
Ein Steuerprogramm ist nur so gut wie das Regelwerk dahinter. Wir entwickeln dieses Regelwerk für die deutsche Besteuerung von Kryptowerten – von der Verbrauchsfolge über die Wallettrennung bis zur Behandlung neuer DeFi-Vorgänge.
Fünf Punkte, an denen internationale Programme regelmäßig danebenliegen – weil es in anderen Rechtsordnungen nichts Vergleichbares gibt.
Eine einjährige Frist, nach der Gewinne steuerfrei sind, existiert so kaum anderswo. Sie muss je Tranche geführt werden, überlebt Wallet-Transfers und wird von jedem Tausch neu ausgelöst.
Die Erwartung der Verwaltung, je Wallet oder Adresse zu rechnen statt global, verändert Anschaffungszeitpunkte und damit Haltefristen. Wer global rechnet, kommt systematisch zu anderen Ergebnissen.
Veräußerungsgeschäfte, sonstige Einkünfte und Kapitalerträge folgen unterschiedlichen Regeln, haben eigene Freigrenzen und getrennte Verlustverrechnungskreise. Eine gemeinsame Ergebniszeile ist immer falsch.
Rewards sind je Gutschrift zu bewerten, nicht in Monats- oder Jahressummen. Bei täglicher Ausschüttung entstehen daraus tausende Einzelbewertungen mit je eigener Kursabfrage.
Liquidity Pools, Wrapping, Bridging: Für viele Vorgänge existiert keine ausdrückliche Verwaltungsanweisung. Die Software muss trotzdem eine Entscheidung treffen – und sie sollte begründbar sein.
Das Ergebnis muss nicht nur stimmen, sondern gegenüber einer Betriebsprüfung nachvollziehbar sein: Herleitung je Position, dokumentierte Kursquelle, exportierbarer Datenbestand.
Ausformulierte Rechenregeln für jeden Vorgangstyp, in einer Form, mit der ein Entwicklungsteam arbeiten kann – nicht als Zitat des BMF-Schreibens, sondern als Ableitung daraus.
Sachverhalte aus der Mandatspraxis mit erwartetem Ergebnis, einschließlich der Randfälle, an denen sich Programme unterscheiden: Transfers zwischen eigenen Wallets, Tausch am Jahreswechsel, Rewards kurz vor Ablauf der Frist.
Kommt ein Protokoll mit einem Vorgang auf, den es bisher nicht gab, ordnen wir ihn ein und liefern die Begründung mit.
Ändert sich die Rechtslage – etwa bei der Haltefrist –, sagen wir Ihnen, welche Regeln betroffen sind und ab welchem Zeitraum. Das ist der Teil, der laufend anfällt.
Auf Wunsch prüfen wir das Ergebnis gegen unsere eigene Berechnung. Das ist der Compliance-Test
Für diese Anbieter entwickeln und pflegen wir die fachlichen Regeln zur deutschen Besteuerung von Kryptowerten.
Die deutschen Steuer-Guides von Blockpit tragen den Vermerk „Geprüft von Matthias Steger“. Daneben arbeiten wir an der Weiterentwicklung der Reports für die deutsche Rechtslage mit.
Zum ProfilGemeinsam bauen wir eine compliante Lösung für Bilanzierer – also für Unternehmen, die Kryptowerte im Betriebsvermögen führen und deren Bestände in Handels- und Steuerbilanz abbilden müssen. Unser Beitrag ist das fachliche Regelwerk für die deutsche Rechtslage.
Aus derselben Praxis entstanden – ein eigenes Projekt, in dem wir die Anforderungen selbst umsetzen, statt sie nur zu formulieren.
Zur SeiteEin fachlicher Prüfvermerk ist mehr als ein Namenszusatz. Er bedeutet, dass jemand mit Berufshaftung hinter der Aussage steht – und dass ein Nutzer im Zweifel darauf verweisen kann, dass der Report nicht aus einer allgemeinen Übersetzung, sondern aus der deutschen Beratungspraxis stammt.