Worauf muss ich beim Wegzug mit Bitcoin in die Schweiz achten? Checkliste
Die Checkliste führt durch den Wegzug mit Bitcoin und anderen Kryptowerten in die Schweiz: vor dem Wegzug, beim Umzug, danach und langfristig. Die Punkte stützen sich auf das Länderprofil Schweiz (Rechtsstand 08/2026).
Das Wichtigste vorab
- Der Wegzug selbst löst für Kryptowerte im Privatvermögen keine deutsche Steuer aus. Entscheidend sind Haltefrist, Einordnung nach § 2 AStG und das Recht von Schweiz.
- Haltefrist: – (private Kapitalgewinne grundsätzlich unabhängig von der Haltedauer steuerfrei)
- Einordnung nach § 2 AStG: Nein.
- Die Liste ersetzt keine Beratung im Einzelfall; das Steuerrecht des Ziellands beurteilt ein Berater vor Ort.
Vor dem Wegzug
Was Sie klären, solange Sie in Deutschland ansässig sind.
Beim Umzug
Nach dem Umzug
Langfristig
Was mit Ansässigkeit, Weiterzug und Rückzug später relevant wird.
Häufige Fragen zum Wegzug in die Schweiz
Was ist beim Wegzug mit Bitcoin in die Schweiz zuerst zu klären?
Zuerst die Haltefrist und die Einordnung nach § 2 AStG: – (private Kapitalgewinne grundsätzlich unabhängig von der Haltedauer steuerfrei). Nein. Danach folgen Anmeldung und Ansässigkeitsbescheinigung.
Muss ich mich in die Schweiz anmelden?
Einwohnerkontrolle, 14 Tage, Bußgeld CHF 50 bis 100. Details und Ausnahmen stehen im Länderprofil.
Löst der Wegzug aus Deutschland eine Steuer auf meine Bitcoin aus?
Für Kryptowerte im Privatvermögen löst der Wegzug selbst keine deutsche Steuer aus. Anders ist es bei Betriebsvermögen (§ 16 Abs. 3a EStG) und bei GmbH-Anteilen (§ 6 AStG).
Fachlich verantwortlich: Matthias Steger, Steuerberater, Autor von „Krypto-Steuern und Auswandern“.
Rechtsstand: Länderangaben 08/2026 (Stand des Buchs). Die Angaben sind verkürzt und ersetzen keine Beratung im Einzelfall. Steuerrecht der Zielländer sowie aufenthalts- und zuwanderungsrechtliche Fragen gehören nicht zu unserem deutschen Beratungsgegenstand.
Rechtsstand: Länderangaben 08/2026 (Stand des Buchs). Die Angaben sind verkürzt und ersetzen keine Beratung im Einzelfall. Steuerrecht der Zielländer sowie aufenthalts- und zuwanderungsrechtliche Fragen gehören nicht zu unserem deutschen Beratungsgegenstand.